Suletuxe - Linux User Group Sulinger Land

 

GNU/Linux ist ein Synonym für

In Zeiten des Ausspioniertwerdens, der Hackerangriffe, der sich immer schneller drehenden Schraube des Konsums bietet GNU/Linux eine Insel der Ruhe, auf der man sich IT-technisch rundum wohlfühlen kann. Von Außen prasselt die Werbung über die neuesten Features der kommerziellen Betriebssysteme gegen die virtuelle Firewall, mit der GNU/Linux "unsere" Insel beschützt - in der Ferne sieht man die ständig wachsenden Müllberge aus völlig intakten Computern und Notebooks, weggeworfen von ihren Besitzern, weil sie dem Ressourcenhunger der modernen kommerziellen Betriebssysteme nicht mehr gewachsen waren. Dabei bietet GNU/Linux alles, was ein "normaler Mensch" von einem Computer und seinen Programmen erwartet und würde auf solchen Geräten wie den weggeworfenen perfekt arbeiten. Es kann so gut wie alle Aufgaben lösen, die er durch den Einsatz eines Computers vereinfachen oder gar erst ermöglichen will.

Gestern noch ein paar hundert (oder gar tausend) Euro wert - heute schon auf dem Müll.
Wert? Was ist ein "Wert"?

Wert ist Wissen. Das Wissen, dass sich jeder aneignen kann, wenn er sich outet und sagt "ich mache da nicht mehr mit". GNU/Linux ist ein Betriebssystem (das einzige der Welt, dass sämtliche Anwendungen/Programme "gleich mitbringt"), das sich vom lauten Gerassel der Marketingtrommeln der Kommerziellen nahezu ungestört und unbeobachtet immer weiter entwickelt hat und seit über 10 Jahren in Punkto Leistung, Benutzerfreundlichkeit und Vielfältigkeit seine Konkurrenten mehr und mehr hinter sich lässt.

GNU/Linux ist lizenzkostenfrei. Es ist genau wie tausende Anwendungen für jedermann frei downloadbar. Wenn dann noch alle die anderen Vorteile stimmen: "wo ist da der Haken"?

Ja - es gibt einen Haken. Einen, der in jedem selbst ist. Er hat viele Namen: "innerer Schweinehund", "Bequemlichkeit", um nur zwei zu nennen. GNU/Linux ist nichts, was sich aufdrängt, was mit Marketingmacht versucht, hohe "Marktanteile" für sich abzugreifen. GNU/Linux ist vielmehr ein Angebot, eine Einladung an jeden. Man muss also selbst aktiv werden - GNU/Linux will begriffen, erlernt und ausprobiert werden. Wer sich mit GNU/Linux anfreunden will, muss als erstes seinen inneren Schweinehund an die Leine nehmen und mit ihm Gassi gehen. Wer erwartet, dass man alles "wie im Schlaf" lernt, dass einem alles hinterhergetragen wird, dass beim kleinsten Problem irgendwo eine Hotline existiert, bei der man sein Leid vortragen kann: der muss enttäuscht werden. GNU/Linux kann sehr viel - und GNU/Linux möchte, dass seine Benutzer auch wachsen. Das hier erlernte Wissen und Können stellt aber einen Wert dar, der nicht in kurzer Zeit auf den "Müllberg der Zeit" geworfen werden muss.

Vor längerer Zeit erkannten einige große Konzerne die Wichtigkeit von GNU/Linux. Das wird durch ein paar Fernsehspots und Filmchen bewiesen, die noch existieren. Sie hatten Recht - aber der Gedanke von GNU/Linux steht im Widerspruch zur Konsum- und Profitgesellschaft und wurde folglich auch von ihnen wieder (zumindest öffentlich) begraben... GNU/Linux spiegelt mit seinem Erscheinungsbild aber die Zukunft einer Weltgesellschaftsform wieder, die Menschen verbindet ohne Profitgedanken und Konsumzwang! Das ist im Interesse der überwältigenden Mehrheit aller Menschen auf diesem Planeten - aber GIFT im Ökosystem eines profitorientierten Konzerns... Ein helles Licht in ferner Zukunft, das den Schatten vom dann dominierenden GNU/Linux in unsere Zeit wirft - ein positiver Gedanke!