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10. September 2026, 19:27:27
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Amateurfunk Sulingen
 1   allgemeine Kategorie / Installation, Einrichtung und Systempflege / Re:lib32-libpcap - Versionsproblem - kein Update möglich  am: Heute um 15:40:35 
Begonnen von xolkar | Letzter Eintrag von xolkar
Hallo Sebastian,

danke für die nette Begrüßung und deine hilfreiche Erklärung! Ich hoffe hier von euch noch viel lernen zu können!

Gruß
Xolkar
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 2   allgemeine Kategorie / Installation, Einrichtung und Systempflege / Re:lib32-libpcap - Versionsproblem - kein Update möglich  am: Heute um 14:53:19 
Begonnen von xolkar | Letzter Eintrag von Sebastian
Hallo Xolkar,

willkommen bei den Suletuxe!

Ich bin Sebastian und habe vor längerer Zeit hier im Forum Linux-Tools und Programme vorgestellt sowie Anleitungen und Tutorials für andere Linux-Interessierte geschrieben.

Ich freue mich, dass hier wieder ein wenig Leben ins Forum kommt. Daher werde ich nun auch mal wieder öfter vorbeischauen.

Andreas konnte dir bei der Lösung deines Problems ja bereits helfen. Ich möchte dir jedoch noch ein wenig Hintergrundwissen zur Paket-Namenskonvention im AUR mitgeben, damit du besser abschätzen kannst, was dich bei der Installation eines bestimmten Pakets erwartet:


  • Reiner Paketname (z. B. lib32-libpcap): Die Paketbauanleitung (PKGBUILD) ist so geschrieben, dass dein AUR-Helper die aktuelle Release-Version aus dem Quellcode baut.
  • Endung "-git" (z. B. lib32-libpcap-git): Das bedeutet, dass die Bauanleitung so konfiguriert ist, dass die letzte Entwickler-Version direkt aus dem Repository gebaut wird – also die absolut aktuellste Version.
  • Endung "-bin": Hier zeigt die Bauanleitung auf einen Download eines fertigen Binaries. Du erhältst also ein bereits kompiliertes Programm, das nicht mehr lokal auf deinem Computer gebaut werden muss. Hier Erstellt dein AUR Helper nur ein Paket das dein Paketmanager (pacman) verarbeiten kann, um dies in Anschluss mit diesem zu installieren.


Detaillierte Infos zu dieser Namensgebung kannst du hier nachlesen:
Arch Wiki: AUR Submission Guidelines

Die Lösung mit dem lib32-libpcap-git Paket hat deshalb funktioniert, weil "-git"-Pakete im Normalfall auf die neueste Entwickler-Version zeigen und die Bauanleitung daher meistens auch ohne manuelle Anpassungen funktioniert.

PS:
Die Bauanleitungen (PKGBUILDs) aus dem AUR sind übrigens als Bash-Skripte geschrieben. Das heißt: Wenn man Bash mächtig ist, kann man einerseits das Terminal problemlos bedienen und andererseits die meisten PKGBUILDs selbst anpassen, selbst wenn diese nicht mehr gepflegt werden. Noch wichtiger ist jedoch, dass man so prüfen kann, ob die Skripte legitim sind und keine versteckte Malware enthalten. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich in diese Sprache einzuarbeiten – nur als Tipp am Rande.

LG
Sebastian
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 3   allgemeine Kategorie / Installation, Einrichtung und Systempflege / Re:lib32-libpcap - Versionsproblem - kein Update möglich  am: 09. September 2026, 17:04:25 
Begonnen von xolkar | Letzter Eintrag von xolkar
Hallo Andreas,

vielen Dank für die schnelle Hilfe! Mit deinem Tipp hats dann funktioniert.

Danke auch für den Sicherheitshinweis!

Gruß
Xolkar
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 4   allgemeine Kategorie / Installation, Einrichtung und Systempflege / Re:lib32-libpcap - Versionsproblem - kein Update möglich  am: 09. September 2026, 16:58:55 
Begonnen von xolkar | Letzter Eintrag von Andreas
Herzlich willkommen bei uns!

Du hast ein Abhängigkeitsproblem. lib32-libpcap benötigt libpcap=1.10.6, durch das letzte Update wurde das aber durch Version 1.10.7-1 ersetzt.

libpcap ist in den Standard-Repositories von Arch und wird von den System-Maintainern gepflegt. lib32-libpcap dagegen ist von einem User gepflegt und befindet sich im AUR. Im AUR sind sozusagen die "Bauanleitungen", mit denen Hilfsprogramme wie yay aus den Quellen ein Paket bauen können.

Wenn Du unter https://aur.archlinux.org nach lib32-libpcap suchst wirst Du zwei AUR-Pakete dafür finden: einmal lib32-libpcap - dahinter steht "verwaist" - und einmal    lib32-libpcap-git. "Verwaist" bedeutet, dass der ursprüngliche Maintainer das Paket nicht mehr betreut und verstoßen hat, es wurde aber noch von niemand anderem übernommen. Da wird sich nichts mehr tun. Du könntest jetzt entweder das PKGBUILD dieses Pakets selbst verändern und dann mit makepkg bauen - oder, einfacher, lib32-libpcap-git installieren mit yay.

Du solltest bei verwaisten Paketen, die ein paar Tage später auf einmal wieder einen Betreuer haben, vorsichtig sein. In den letzten Monaten wurden durch KIs solche verwaisten Pakete übernommen und mit Malware versehen!

Viel Erfolg und Spaß mit Archlinux!
Andreas
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 5   allgemeine Kategorie / Tutorials / VERSCHOBEN: lib32-libpcap - Versionsproblem - kein Update möglich  am: 09. September 2026, 16:49:45 
Begonnen von Andreas | Letzter Eintrag von Andreas
Falsches Board

https://www.suletuxe.de/forum/index.php?board=11;action=display;threadid=1144
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 6   allgemeine Kategorie / Installation, Einrichtung und Systempflege / lib32-libpcap - Versionsproblem - kein Update möglich  am: 09. September 2026, 16:48:33 
Begonnen von xolkar | Letzter Eintrag von xolkar
Hallo zusammen,

neu wie ich bei Linux bin, hat man mich auf dieses Forum aufmerksam gemacht. Daher: Tach auch aus unserer Gegend! 

Ich hoffe, dass ich hier noch viel von euch lernen kann.

Zu meinem aktuellen Problem:

Wenn ich:
yay -S lib32-libpcap  

ausführe, bekomme ich die Meldung:

-> Kein AUR-Paket gefunden für libpcap=1.10.6 (benötigt von: lib32-libpcap)
-> could not find all required packages: libpcap =1.10.6

Ich habe aber schon libpcap=1.10.7-1 installiert...

Kann mir wer sagen, wie ich das behebe?

Danke!
Gruß
Xolkar
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 7   allgemeine Kategorie / Fragen zu Linux-Anwendungen / brave Group Policys  am: 12. Juni 2026, 15:08:45 
Begonnen von Sebastian | Letzter Eintrag von Sebastian
Hallo Suletuxe,

Nur ganz kurz eine Group Policy json die die meisten Ungewollten Funktionen von Brave Systemweit für jeden Benutzer deaktiviert.

Was deaktviert wird sollte selbsterklärend von Namen her sein. Wenn nicht schaut in die Doku nach:

https://support.brave.app/hc/en-us/articles/360039248271-Group-Policy

Denn Inhalt dieses Codeblocks könnt ihr in irgendeine Datei mit der json endung in das Verzeichnis:

/etc/brave/policies/managed/

ablegen.

Code:

{
    "TorDisabled": 0,
    "BraveRewardsDisabled": 1,
    "BraveWalletDisabled": 1,
    "BraveVPNDisabled": 1,
    "BraveAIChatEnabled": 0,
    "BraveNewsDisabled": 1,
    "BraveTalkDisabled": "Disabled",
    "BraveSpeedreaderEnabled": 0,
    "BraveP3AEnabled": "Disabled",
    "BraveStatsPingEnabled": 0,
    "BraveWebDiscoveryEnabled": 0,
    "BravePlaylistEnabled": 0
}

Falls ihr Brave Origin verwendet. Ist dies nicht nötig weil die meisten Funktionen dort eh nicht existieren.
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 8   allgemeine Kategorie / Installation, Einrichtung und Systempflege / BTRFS mit yabsnap – inkrementelle Backups mit hoher Datenintegrität  am: 19. April 2026, 15:56:16 
Begonnen von Sebastian | Letzter Eintrag von Sebastian
Einleitung:
In diesem Beitrag wird ein Workflow vorgestellt, mit dem sich zeit- und platzsparende Backups auf einem BTRFS-Dateisystem (Copy-on-Write-Dateisystem mit Snapshot-Funktionalität) umsetzen lassen.

TLDR; Mithilfe von yabsnap und btrfs send/receive können effiziente inkrementelle Backups erstellt werden. Initial wird ein vollständiger Snapshot übertragen, danach nur noch Änderungen.

Voraussetzung sind zwei getrennte BTRFS-Dateisysteme: eine Quelle und ein Ziel (z. B. externe USB-Festplatte). BTRFS bietet durch Checksummen (Integritätsprüfung von Datenblöcken) und optionale Redundanzmechanismen zusätzliche Datensicherheit.

Hauptteil:
Der Workflow basiert auf Snapshots, die mit dem Snapshot-Manager yabsnap erstellt werden. Anschließend werden diese mittels btrfs send/receive übertragen.

Konfigurationsdatei erstellen:
Code:

yabsnap create-config root

Ergebnis: Datei unter /etc/yabsnap/configs/root.conf.

Die Konfiguration definiert:

  • Quelle des Snapshots (z. B. / oder /home)
  • Zielpfad und Namensschema
  • Aufbewahrungsrichtlinien (Retention)
  • Automatische Snapshot-Trigger


Weitere Konfigurationen werden erstellt:

  • /etc/yabsnap/configs/home.conf
  • /etc/yabsnap/configs/root-backup.conf
  • /etc/yabsnap/configs/home-backup.conf


Anpassung für Home:
Code:

source = /home
dest_prefix = /.snapshots/@home-
keep_preinstall = 0
keep_hourly = 8
keep_daily = 7
keep_weekly = 4
keep_monthly = 1
keep_yearly = 0


Backup-Konfiguration (keine automatische Rotation):
Code:

dest_prefix = /.snapshots/@backup-root-
keep_user = 2
keep_preinstall = 0
keep_hourly = 0
keep_daily = 0
keep_weekly = 0
keep_monthly = 0
keep_yearly = 0


Snapshots manuell erstellen:
Code:

sudo yabsnap create


Ergebnis prüfen:
Code:

yabsnap list


Initiales Backup (vollständiger Snapshot):
Code:

sudo mount --mkdir -o force-compress=zstd:15 /dev/sdX /mnt/externe-btrfs-platte
sudo btrfs send --proto 2 /.snapshots/@backup-root-<timestamp> | sudo btrfs receive /mnt/externe-btrfs-platte/


Inkrementelles Backup:
Code:

sudo btrfs send --proto 2 -p /.snapshots/@backup-root-ALT /.snapshots/@backup-root-NEU | sudo btrfs receive /mnt/externe-btrfs-platte/

Die Option -p definiert den Parent-Snapshot. Es werden nur Änderungen übertragen.

Beispiele:
Typische Einsatzszenarien:

  • Regelmäßige System-Backups mit minimalem Speicherverbrauch
  • Schnelle Wiederherstellung einzelner Subvolumes
  • Versionsbasierte Sicherung von Nutzerdaten


Fazit:
Der kombinierte Einsatz von yabsnap und btrfs send/receive ermöglicht effiziente, inkrementelle Backups mit hoher Datenintegrität. Durch flexible Konfiguration lassen sich unterschiedliche Anforderungen an Aufbewahrung und Speicherverbrauch umsetzen.

LG
Sebastian
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 9   allgemeine Kategorie / Installation, Einrichtung und Systempflege / Was ist das AUR? Und was gibt es zu beachten wenn man es nutzt?  am: 07. April 2026, 16:51:28 
Begonnen von Sebastian | Letzter Eintrag von Sebastian
Ich bin auf einen gut verständlichen Beitrag gestoßen, der das Arch User Repository (AUR) übersichtlich erklärt. Es wird sowohl darauf eingegangen, was das AUR grundsätzlich ist, als auch welche Punkte man beachten sollte, wenn man Build-Anleitungen (PKGBUILDs) daraus verwendet.

Gerade für Anwender, die das AUR noch nicht kennen, bietet der Artikel eine solide Einführung. Zusätzlich wird das Thema Sicherheit behandelt, insbesondere im Hinblick auf einen bewussten und sicheren Umgang mit AUR-Paketen.

Der Beitrag ist in englischer Sprache verfasst. Wer damit Schwierigkeiten hat, kann einen Übersetzungsdienst nutzen. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass Codebestandteile und Eigennamen nicht verfälscht oder mit übersetzt werden.

How to review an AUR package

LG
Sebastian
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 10   allgemeine Kategorie / LineageOS / Re:Google führt eine verpflichtende Entwickler-Verifizierung für Android ein  am: 21. Februar 2026, 11:35:43 
Begonnen von Sebastian | Letzter Eintrag von Sebastian
Die Situation Spitz sich weiter zu und wir laufen gefahr das wir unsere eignen Smartphones nict mehr so nutzen können wie wir wollen. Indem weitere Marsnahmen Implatitiert werden die uns sagen wie wir sie nutzen dürfen bzw. was wir auf unsere Smartphones nutzen dürfen.

Jetzt warnt auch F-Droid auf seiner Seite und auch im App Store davor.

https://f-droid.org/de/

Wer also durch einen Wissenvorsprung sich davor nicht zu schützen weiß ist der willkür der Tech Gianten ausgeliefert.

LG
Sebastian
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