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28. Mai 2022, 01:06:39
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Amateurfunk Sulingen
 1   allgemeine Kategorie / Installation & Einrichtung / Re:update Problem python-pip  am: 27. Mai 2022, 15:24:33 
Begonnen von Dietrich | Letzter Eintrag von Andreas
Tritt hier nicht auf - muss man mit "Standard-Befehlen" erforschen...
Code:
pacman -Qo /usr/bin/pip3
zeigt Dir zu welchem Paket die betreffende Datei gehört. Gehört sie nicht zu dem Paket das gerade upgedatet werden soll dann hast Du das Problem dass ein und die gleiche Datei in zwei verschiedenen Paketen ist - das sollte nicht vorkommen.

LG
Andreas
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 2   allgemeine Kategorie / Installation & Einrichtung / update Problem python-pip  am: 27. Mai 2022, 15:00:54 
Begonnen von Dietrich | Letzter Eintrag von Dietrich
update läuft nicht vollständig durch, Installation von python-pip und yad-eos brechen ab.
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 3   allgemeine Kategorie / Installation & Einrichtung / Re:Update fehlgeschlagen zu wenig Speicherplatz  am: 13. Mai 2022, 14:49:27 
Begonnen von Dietrich | Letzter Eintrag von Sebastian
Um vielleicht später einmal auszumissten, ein schönes CLI Programm zum Aufinden von großen Dateien ist ncdu

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 4   allgemeine Kategorie / Installation & Einrichtung / Re:Update fehlgeschlagen zu wenig Speicherplatz  am: 11. Mai 2022, 03:47:48 
Begonnen von Dietrich | Letzter Eintrag von Andreas
Zitat:
das update ist dann nach einer ganzen Zeit wieder abgebrochen, hatte aber schon begonnen Dateien zu aktualisieren.
Nun bin ich an der Stelle, das nach einem Neustart der Hinweis kommt der Kernel muss zuerst geladen werde.
...genau davor hatte ich gewarnt! Nach einem abgebrochenen Update neu starten  ... Schade dass Du nicht genau gelesen hast:
Wenn Du jetzt ein Update durchlaufen lässt mache das nach einem ersten Erfolg bitte ein zweits Mal. Ich hatte schon mal dass irgendein Paketupdate den symbolischen Link gelöscht hatte (könnte das Paket "pacman" selbst gewesen sein) und dann falsch informiert wurde dass alles durchgelaufen ist. Wenn Du es zweimal machst und das zweite Mal sagt dass es keine Updates mehr gibt dann ist alles durchgelaufen.
Es hätte gereicht nach dem abgebrochenen Update den Symlink neu zu legen und das Update nochmal anzustoßen.

Du musst den Kernel und seine Quellen (Pakete linux und linux-headers, eventuell linux-zen und linux-zen-headers und linux-lts und linux-lts-headers neu herunterladen und mit pacman -U /Pfad/zum/Paket installieren.

Nach einem abgebrochenen Update mit gelegtem Sylink NIEMALS "einfach so" neu starten - immer erst dafür sorgen dass auch wirlich alle heruntergeladenen Pakete installiert wurden!

LG
Andreas
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 5   allgemeine Kategorie / Installation & Einrichtung / Re:Update fehlgeschlagen zu wenig Speicherplatz  am: 10. Mai 2022, 19:48:23 
Begonnen von Dietrich | Letzter Eintrag von Dietrich
Hallo Andreas,
danke für die schnelle Antwort, habe einen Symlink erzeugt und das update startete...

das update ist dann nach einer ganzen Zeit wieder abgebrochen, hatte aber schon begonnen Dateien zu aktualisieren.

Nun bin ich an der Stelle, das nach einem Neustart der Hinweis kommt der Kernel muss zuerst geladen werde.

Meine Lösung chroot und Linux neu laden

Von live CD/Stick starten, ROOT Konsole aufmachen
- die Partition, auf der sich der defekte Kernel befindet mounten, z.B.
        = mount /dev/sda1 /mnt
- weiter Verzeichnisse mounten
      = mount -o bind /dev /mnt/dev
      = mount -o bind /sys /mnt/sys
      = mount -o bind /proc /mnt/proc
      = Mount -o bind /dev/pts /mnt/dev/pts

      =chroot /mnt /bin/bash
      =mkinitcpio -p linux

nach mkinitcpio neue Fehlermeldung

usr/bin/mkinitcpio: line 371: -etc/mkinitcpio.d/linux.preset no such file or directory
Error failed to load preset /etc/mkinitcpio.d/linux.preset

Das war heute kein guter Tag für ein update
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 6   allgemeine Kategorie / Installation & Einrichtung / Re:Update fehlgeschlagen zu wenig Speicherplatz  am: 10. Mai 2022, 15:02:16 
Begonnen von Dietrich | Letzter Eintrag von Andreas
Hallo Dietrich,

Du kannst mit
Code:
du -h --max-depth 1 /Pfad/zu/dem/wo/Du/die/Größen/wissen/willst
anzeigen lassen welcher Ordner da "gefrässig" geworden ist. Das -h bewirkt dass die Ausgaben nicht in (für Menschen) undurchschaubaren "Blöcken" erfolgt sondern in KB/MB/GB. Und --max-depth legt fest wie tief Du die Anzeige staffeln willst. Also mit 1 nur eine Unterordnerebene. Damit kannst Du schon mal schauen was die Ursahe ist.

Für eine schnelle Lösung kannst Du auch das Verzeichnis /var/cache/pacman auf deine Home-Partition schieben und dann einen Symlink in /var/cache dorthin erzeugen. Das geht (natürlich unter root!!) so:
Code:
mv /var/cache/pacman /home/
ln -s /home/pacman /var/cache/pacman
Damit wird der ganze Downloadbatzen auf deine größere Homepartition ausgelagert. Wenn Du jetzt ein Update durchlaufen lässt mache das nach einem ersten Erfolg bitte ein zweits Mal. Ich hatte schon mal dass irgendein Paketupdate den symbolischen Link gelöscht hatte (könnte das Paket "pacman" selbst gewesen sein) und dann falsch informiert wurde dass alles durchgelaufen ist. Wenn Du es zweimal machst und das zweite Mal sagt dass es keine Updates mehr gibt dann ist alles durchgelaufen.

Aber mittelfristig sollte die Ursache für die volle Partition gefunden werden.


EDIT:
"df" kommt von "disc free"
"du" kommt von "disc usage"
"mv" kommt von "move"
"ln" kommt von "link"

Mit Englisch kann man sich das sehr viel einfacher merken.

LG
Andreas
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 7   allgemeine Kategorie / Installation & Einrichtung / Update fehlgeschlagen zu wenig Speicherplatz  am: 10. Mai 2022, 14:40:59 
Begonnen von Dietrich | Letzter Eintrag von Dietrich
Hallo,

ich habe ich seit Siduktion nicht mehr gehabt, das update läuft nicht durch da zu wenig Speicherplatz vorhanden ist.

Bin momentan etwas ratlos, yay -Scc habe ich schon durchgeführt hat aber keinen Erfolg gebracht, da war nix mehr zu löschen.

Da aber schon mehr als 3 GB zum update warten, kann ich auch nicht all zulange warten, da kommt täglich mehr dazu.

Für eine gute Idee bin ich dankbar

Dietrich
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 8   allgemeine Kategorie / Allgemeine Diskussionen / Re:geplanter Neustart der Präsenztreffen - neue Ausrichtung der LIG  am: 07. Mai 2022, 19:46:56 
Begonnen von Andreas | Letzter Eintrag von Manfred
Danke Sebastian,

für deine ausführliche Erklärung!!!

Ich habe das heute erst gelesen.


LG
Manfred
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 9   allgemeine Kategorie / Allgemeine Diskussionen / Ein Ausflug zum Thema sysfs  am: 07. Mai 2022, 15:52:32 
Begonnen von Sebastian | Letzter Eintrag von Sebastian
Wie in dem Post schon erwähnt, wurde mein Intresse für das sysfs Dateisystem geweckt.

Ich werde hier einfach mal notieren wie meine Erkundungs Tour im Internet ausschaut und werde ein paar (für mich) intressante Dinge dabei herausschreiben. Ich werde die Seiten wo ich die Informationen gefunden habe hier mit verlinken so das jeder denn das auch interessiert diese durchlesen kann.

Das sorgt dafür das wir auf dem gleichen Wissenstand sind (zumindest das was auf den Seiten steht) und man bei Fragen weiß worauf man sich bezieht. Denn falls ihr fragen zu denn ein oder anderen Artikel habt, versuche ich diese best möglich zu beantworten. Da auch ich in dem Thema kein Experte bin werde ich nur das beitragen können wie ich die Dinge verstanden habe. Aber dafür soll ja dieser austausch hier sein, damit wir zusammen als Interessen Gruppe davon profitieren können.

Also meine Suche beginnt mit den Suchbegriffen

Code:

linux sysfs

Damit bin ich auf folgende Seite gestoßen:

Understanding The sysfs File System (/sys) in Linux


für mich klang die Überschrift /sys/block sehr intressant (scheint wohl was mit Block Geräten zutun zu haben)

Zitat:
This directory contains entries for each block device in the system. Symbolic links point to the physical device that the device maps to in the physical device tree. For example, attributes for the sda disks reside in the following directory:

damit scheinte ich wohl auch Recht gehabt zu haben. Es folgte eine Beispiel Konsolen Ausgabe auf der Seite. Dort hatte die Datei /sys/block/sda/holders mein Interesse geweckt.

Da ich öfter mal das Problem habe das ich ein Dateisystem nicht unmounten kann weil es angeblich noch in Benutzung ist, dachte ich das die Datei vielleicht Informationen enthält welches Programm bzw. Dienst das Dateisystem belegt hält (Englisch hold).

Da dies nicht mehr Thema des eigentlichen Artikels war, habe ich eine zweite Suche abgesetzt:

Code:

/sys/block/sda/holders

Die einfache Angabe des Pfades zu dieser Datei, führte mich auf die folgende Seite:

How to find out easily whether a block device (or a part of it) is mounted somehow

Also genau die Fragestellung die ich eigentlich hatte, ich muss also auf der richtigen Spur sein. In der dort Angegebenen Antwort:

Zitat:
This is essentially a matter of checking a whole bag of corner cases.

A drive can appear in /proc/mounts
A drive can be used as swap (use /proc/swaps)
A drive can be part of an active LVM pv (use pvdisplay)
A drive can be part of a dm-mapper RAID group (use /proc/mdstat)
A drive can be directly accessed by an application (e.g. Oracle supports writing directly to a drive or partition instead of a filesystem) (use fuser)
A drive can be directly accessed by a virtual machine (use fuser)
A drive can be referenced by a loopback device (e.g: mount /dev/sda -o offset=1M /foo) (use losetup -a)
These are just the examples I came up with given a minute and a half to think about it. I'm sure there's a dozen others.

This last example I think is the most interesting and few people know about it. It allows you to mount a filesystem without using partitions. Just specify the starting offset and Linux will transparently create a loopback device. The example above yields the following:

# cat /proc/mounts
...
/dev/loop0 /foo ext4 relatime,data=ordered 0 0

# losetup -a
/dev/loop0 [0005]:2048 (/dev/sda), offset 1048576
Why would you do that? Typically it involves situations where things have previously gone horribly wrong.

Also bear in mind that with the namespacing feature now in mainline (see unshare), different processes can have different views about what's mounted and what isn't. Here things start to get a little bit red-pill.

wurde einen mitgeteilt das es wohl keine einfache Lösung gibt, da eine Partition an mehren stellen aktiv gehalten werden kann, aber ich erhielt ganz viele hinweise woran es liegen kann. Damit habe ich die suche erst einmal abgebrochen da ich nun beim nächsten mal weitere ansetzte habe die ich abklappern kann wenn ein Dateisystem mal wieder in Benutzung ist und sich nicht un mounten lässt.

Dabei bin ich in der Antwort aber auch auf etwas neues Interessantes gestoßen:

Zitat:
This last example I think is the most interesting and few people know about it. It allows you to mount a filesystem without using partitions. Just specify the starting offset and Linux will transparently create a loopback device. The example above yields the following:

# cat /proc/mounts
...
/dev/loop0 /foo ext4 relatime,data=ordered 0 0

# losetup -a
/dev/loop0 [0005]:2048 (/dev/sda), offset 1048576

Anscheint ist es auch möglich ein Dateisystem als loopback Device zu mounten, ohne die Partitions Nummer zu kennen indem man beim mount einfach den Anfang der Partition als offset angibt. Diese Info ist für mich später vielleicht mal relewand, falls meine Partitionstabelle mal beschädigt wird.

Was habe ich für mich aus den beiden Seiten mitgenommen:


  • Im /sys/ Verzeichnis liegen Interessante Verzeichnisse, wie /sys/block, /sys/power mit intressanten Dateien worüber man System Werte auslesen und teilweise auch verändern kann.
  • Es gibt um das /sys/ Verzeichnis besser auszulesen und bearbeiten zu können, ein Tool names sysctl (Englische Eselsbrücke System Control)
  • Veränderungen die ich mit sysctl vornehme, sind nur bis zum nächsten neustart aktiv. Um sie dauerhaft zu ändern muss ich ein Eintrag in die /etc/sysctl.conf machen. (Ach daher kommt der name der komischen Datei weg)
  • Dateisysteme kann man auch mit Hilfe des Startsektors mounten (offset). Vielleicht für Datenrettung ganz interessant. Oder wenn man ein Image mit Partitionen hat
  • Es gibt zum /sys noch denn /proc Pfad, die Historisch als auch noch aktuell zusammenhängen, und ein weiterer Ausflug wert ist.


Diese Erkundungsreise hatte mich ca. 15 Minuten gekostet, und hat mir dabei geholfen mich wieder ein stücken mit Linux vertrauter zu machen, damit ich bei Problemen nächstes mal wieder ein Stückchen schneller zu einer Lösung finde. Man muss nämlich nicht erst darauf warten wenn der Druck hoch und eventuell die Zeit knapp ist sich auf die Suche nach einer Lösung zu machen. Wenn man an den Basics Arbeitet, findet man später schneller die Lösung.
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 10   allgemeine Kategorie / Allgemeine Diskussionen / Re:Udev Regeln bauen  am: 07. Mai 2022, 13:06:01 
Begonnen von Sebastian | Letzter Eintrag von Sebastian
Zitat von: Andreas am 07. Mai 2022, 11:56:55
Ich finde das Klasse Sebastian. Lass uns hier zusammen zeigen wie man lernt. Dementsprechend waren meine Antworten auch keine Kritik sondern sie waren ein Weg wie man auf Informationen reagieren kann wenn nicht das rauskommt was man erwartet. Man darf nicht erwarten dass man "copy & paste Antworten" bekommt. Ein wenig eigene Initiative führen mit dem richtigen Tipp aber sehr schnell zum Erfolg.

LG
Andreas

Ich habe das auch nicht als Kritik aufgefasst, spätestens als du dich für den Interessanten Beitrag bedankt hattest wusste ich das du das nicht als Kritik meintest.

Ich helfe gerne mit, zu vermitteln wie man lernen kann. Auch wenn das der ein oder andere vielleicht als unnötige Information ansieht dachte ich mir einfach, ich schreibe einfach mal dazu welche Gedanken und Rückschlüsse ich aus einen Artikel ziehe. Denn um richtig lernen bzw. verstehen zu können muss man eventuell sich ein anderes denk Muster aneignen.

Außerdem wollte ich aufzeigen das man ganz nebenbei durch ein Einstiegs Thema auch viel neues lernen kann wonach man vorher überhaupt nicht gesucht hatte. Erst wollte ich nur mehr über udev wissen, dadurch habe ich automatisch von dem sysfs bzw. /sys erfahren wie wertvoll das ist. Nun ist mein Interesse auch dafür geweckt worden, bzw. falls ich anders wo mal auf Probleme stoße was mit meiner Hardware zu tun hat, weiß ich das ich in Zusammenhang mit sysfs nun ein weiteres Werkzeug im meinen Portfolio habe, indem ich den Umgang damit wiederum mit einer Recherche im Internet erlernen kann, falls ich auf ein Problem stoße wofür sich das anbietet. So kommt Stück für Stück ein weiteres Puzzlement vom großen ganzen Linux zusammen. So erkennt man dann immer besser die zusammenhänge der einzelnen Komponenten. Und wird immer besser den Ursprung eines Fehlers zu lokalisieren.

LG
Sebastian
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