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Diskussions- und Newsboard der Linux Interessen Gruppe Suletuxe  |  allgemeine Kategorie  |  Allgemeine Diskussionen  |  Thema: Linux Kernel 6.16 ist erschienen « zurück vorwärts »
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   Autor  Thema: Linux Kernel 6.16 ist erschienen  (Gelesen 495 mal)
Sebastian
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Linux Kernel 6.16 ist erschienen
« am: 28. Juli 2025, 19:10:44 »

https://kernel.org/
https://www.phoronix.com/news/Linux-6.16-Released
https://linuxnews.de/linux-6-16-wurde-gestern-freigegeben/

linuxnews.de erwähnt hier auch noch mal die:

Leistungsverbesserungen für Btrfs, wie 50 % mehr Metadatendurchsatz bei 33 % kürzerer Laufzeit.

https://lore.kernel.org/lkml/cover.1747826882.git.dsterba@suse.com/T/#u

@Andreas

Bin echt gespannt, ob dir die btrfs Geschwindigkeit nun genügt. 

Wenn ich so von Geschwindigkeit abhängig wäre, so würde ich mir alternativ eine kleine XFS/EXT4 Partition zum bauen der Software einrichten. Da ich die Funktionalitäten von btrfs einfach nicht mehr missen möchte. Da es meinen Backup-Workflow extrem entschlackt hat. Und ich mit Subvolumen einfach viel flexibler agieren kann als mit richtigen Partitionen.

Bitte lass mich später an deinen Erfahrungen teilhaben. 

LG
Sebastian
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Andreas
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Linux von Innen

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Re:Linux Kernel 6.16 ist erschienen
« Antwort #1 am: 29. Juli 2025, 06:57:34 »

Bislang ist er noch nicht in testing angekommen. Wenn: beginnen sofort die Tests - denn die kann ich ja während meiner Arbeit machen. Die kleine Rätselaufgabe muss ich wegen vieler anderer Aufgaben, die ich noch parallel bearbeite, hinten anstellen. Ich hatte auf jeden Fall damals schon gesehen, dass an der Stelle, an der ich war, das @/ Subvolume von BTRFS entweder leer war oder nicht vorhanden, dafür aber andere. Sie müsste ich mal mounten und nachschauen - da ist irgendwo die Passphrase für den LUKS-Container drin 

LG
Andreas
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Re:Linux Kernel 6.16 ist erschienen
« Antwort #2 am: 29. Juli 2025, 09:06:51 »

Bin auf beides sehr gespannt 
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Re:Linux Kernel 6.16 ist erschienen
« Antwort #3 am: 02. August 2025, 14:38:21 »

Der 6.16 Kernel lässt aber ganz schön auf sich warten. Ist Arch auf LTS umgestiegen? 

Wenn das länger dauert, ist bald der 6.17 Kernel draußen.

Und nein ich bin überhaupt nicht ungeduldig   
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Re:Linux Kernel 6.16 ist erschienen
« Antwort #4 am: 03. August 2025, 07:17:40 »

Just heute ist der 6.16 erschienen. Ich werde im Laufe des Tages updaten, erstmal brauche ich den PC als Arbeitsgerät. Ich bin genauso gespannt wie Du! Ich habe für eine Testumgebung eine kleine ext4 und eine kleine btrfs erstellt, in der die Homeverzeichnisse eines Testusers liegen.  Beide sind jungfräulich. Darin werde ich dann eine meiner umfangreichsten Firmwares bauen (ein SDR-Transceiver basierend auf dem STM32H743). Das dauert auf meinem "Normalsystem" 2.05 Minuten, alle 8 Kerne der CPU sind am ackern, die SSD wird bis an den Rand der Transfergeschwindigkeit ausgenutzt. Zusätzlich werden auch temporäre Dateien, die standardmäßig in /tmp erzeugt werden, in genau diesem Homeverzeichnis erstellt (Einstellungssache der IDE). Und dann werde ich noch als Vergleich einen Bau in meinem Standard-Home-Verzeichnis machen. Da laufen allerdings nebenher noch etliche andere Anwendungen, die natürlich auch Platten- und CPU-Performance brauchen...

LG
Andreas
« Letzte Änderung: 03. August 2025, 07:56:19 von Andreas » Gespeichert

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Re:Linux Kernel 6.16 ist erschienen
« Antwort #5 am: 03. August 2025, 09:37:03 »

Ich bin schon sowas von gespannt. Denn auch ext4 hat natürlich in seiner Entwicklung nicht haltgemacht und ist schneller geworden 

https://www.phoronix.com/news/Linux-6.16-EXT4-Performance

Besonders "Large folio" das in Linux Kernel 6.16 bei ext4 Einzuggehalten hat. Kann die sequenzielle IO Performance noch mal steigern. Für Btrfs ist das erst im Kernel 6.17 eingeplant. 

Aber egal, ich bin nicht so abhängig von Geschwindigkeit. Ich lege mehr Wert auf komfortable Backup, Möglichkeiten und Konsistenz, Checks mit Checksummen etc. da ich mehr mit statischen Daten arbeite.

Es geht hier ja sowieso nicht um ein Wettrennen. Da wird, denke ich btrfs immer weiter hinter ext4 bleiben. Vielmehr, das btrfs für dich auf ein erträgliches Maß schnell genug wird, das du bereit wärst es mehr zu nutzen. Denn Subvolumen vereinfachen in gegen zu Partitionen schon um einiges. Und besonders Reflink Kopien von Dateien möchte ich nicht mehr missen. innerhalb von Sekunden eine logische Kopie von einer Datei zu erstellen die mehrere GB groß ist ohne erneuten Schreibvorgang ist einfach der Hammer. 

LG
Sebastian
« Letzte Änderung: 03. August 2025, 09:39:15 von Sebastian » Gespeichert

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Re:Linux Kernel 6.16 ist erschienen
« Antwort #6 am: 04. August 2025, 06:06:27 »

Hier die Zwischenergebnisse des ersten Tests:

ext4: 2:05 Minuten
btrfs Kernel < 6.16: 3:15 Minuten
btrfs Kernel 6.16: 2:40 Minuten
btrfs mit Kompression Kernel 6.16: 2:20 Minuten

Der Performancegewinn ist schon mal beeindruckend! Ext4 ist aber nach wie vor deutlich schneller. Jetzt muss ich abwägen, was für mich wichtiger ist:
- die wirklich vielfältigen Möglichkeiten von btrfs
- meine tägliche Arbeit schneller erledigen zu können (jeden Tag etwa 30...45 Minuten mehr Zeit zu haben)

Dadurch dass ich solche Entwicklungen wirklich täglich erledige, sammeln sich doch erhebliche Zeiten an, wenn es da Performanceverluste gibt.

Was ich auf jeden Fall tun werde: ich werde mein Installationsscript erweitern um die Möglichkeit, das System auf btrfs aufzusetzen. Das ist nicht sooo kompliziert - lediglich der Teil der Partitionierung und Zuweisung der Partitionen/Subvolumes ist anders. Aktuell möchte ich mit meinem Produktivsystem noch nicht auf btrfs umsteigen, weil der Aufwand erheblich ist (meine Platten sind nicht so groß dass ich das ohne externe Platten erledigen könnte) und ich handle mir zusätzlich doch noch erhebliche Performancenachteile ein. Allerdings ist der Fortschritt von btrfs erheblich und es ist durchaus möglich, dass meine Schmerzschwelle mit dem nächsten Performanceschub (6.17) unterschritten ist...

LG
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Re:Linux Kernel 6.16 ist erschienen
« Antwort #7 am: 04. August 2025, 13:33:16 »

Das ist wirklich eine großartige Erkenntnis! Die Kompression von Btrfs sollte anscheint immer verwendet werden. Je mehr Daten komprimiert werden, desto weniger Extents entstehen und desto weniger Metadaten müssen verwaltet werden. Gerade bei Btrfs, wo die Verwaltung von Metadaten eine bekannte Schwachstelle ist, macht dies einen enormen Unterschied.

Für mich als Tech-Enthusiasten, der nicht denselben Workload wie du hat, gibt es jetzt wirklich keinen Grund mehr, ext4 zu verwenden. Btrfs bietet so viele Vorteile, dass es sich als primäres Dateisystem klar empfiehlt. Allerdings gibt es spezifische Anwendungsfälle, in denen ext4 seine Stärken ausspielen kann – insbesondere beim Bau von Software oder für zeitkritische Aufgaben.

Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich die besten Eigenschaften beider Dateisysteme kombinieren: Eine kleine Partition mit ext4 speziell für das Bauen von Software oder andere zeitkritische Operationen. Diese Trennung hat mehrere Vorteile:

  • Performance-Optimierung: Da auf der ext4-Partition keine wichtigen Daten liegen, kann man ext4 durch Ausschalten des Journals und Erhöhen des Commit-Checkouts noch schneller machen.
  • Flexibilität: Für alle anderen Anwendungen bleibt Btrfs das primäre Dateisystem, das durch seine fortschrittlichen Funktionen wie Snapshots, Subvolumes und integrierte Kompression überzeugt.

Falls du über ausreichend RAM verfügst, wäre sogar ein tmpfs für den Softwarebau eine Überlegung wert. Da alles im RAM gebaut wird, wäre dies sogar schneller als ext4. Zudem hätte man nach jedem Neustart automatisch eine saubere Build-Umgebung.

Ich verstehe natürlich, dass ein Umstieg auf Btrfs mit Aufwand verbunden ist – besonders, wenn noch Skripte angepasst werden müssen. Auch ich musste mein System zunächst auf eine externe Festplatte sichern, um es anschließend auf Btrfs zurückzuspielen. Zwar gibt es auch eine In-place-Konvertierung von ext4 zu Btrfs, aber hier wird dringend ein Backup empfohlen. Und wenn man ohnehin ein Backup hat, kann man auch direkt eine saubere Migration durchführen.

https://btrfs.readthedocs.io/en/latest/Convert.html

Letztlich hat sich für mich der Aufwand gelohnt, denn Btrfs bietet langfristig so viele Vorteile, dass es sich als primäres Dateisystem klar empfiehlt. Für spezifische Anwendungsfälle kann man mit ext4 oder sogar tmpfs sein Setup sinnvoll ergänzen – aber der Großteil der Daten sollte meiner Meinung nach auf Btrfs laufen.

Trotzdem schon mal klasse, das du deinen Kunden diese Option anbieten wirst, ich denke das wird in Zukunft dann auch für dich den Support erleichtern können durch die Rollbackmöglichkeit.

LG
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