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  Suchmaschine und "rsync"-Beispiel
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   Autor  Thema: Suchmaschine und "rsync"-Beispiel  (Gelesen 184 mal)
Neu-Lux
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Suchmaschine und "rsync"-Beispiel
« am: 12. März 2018, 15:34:16 »

Hallo Tuxler;
nachstehend zwei Informationen---
a) wer eine Suchmaschine möchte, die nicht als "Datenkrake" funktioniert, denen sei "ixquick.de"
    empfohlen: "Eine der diskretesten" .......und...............

b) da wir neulich "rsync" begonnen haben, hier ein Beispiel, wie man ein verschobenes "Home-Verzeichnis von einem live oder anderem Linux-System "zurückholen" kann::::

####sudo rsync -av --remove-source-files /mnt/lib/home /mnt/ ####

Zum Hintergrund: Wegen eines "Rechteproblems" war das "Home-Verzeichnis" einer Partition verschoben in das "lib-Verzecihnis". So, als sei dies eine "Datensicherung" -  hat man mir empfohlen, diese mit rsinc sozusagen "zurückzuholen" an den richtigen Platz. Es hat gefunzt, die Partition konnte wieder starten und ich hatte Zugang zum "Home-Ordner".
Evtl. könnte dies kurz erläutert werden, wenn wir uns noch weiter mit "rsync" beschöftigen.

Viele Grüsse
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heinrich
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Re:Suchmaschine und "rsync"-Beispiel
« Antwort #1 am: 25. März 2018, 21:56:16 »

Hallo Suletuxe,

aufgrund des vorstehenden Beitrags von Neu-Lux möchte ich einige Anmerkungen zu Suchmaschinen machen.
Ixquick und Startpage stammen aus demselben Haus. 2016 wurden die beiden Suchmaschinen zusammengelegt und firmieren nunmehr als Startpage by Ixquick. Hier ist ein Artikel darüber:
http://www.zeit.de/digital/internet/2016-03/startpage-ixquick-google-datenschutz
Die Entwickler behaupten, die diskreteste Suchmaschine der Welt geschaffen zu haben. Ich benutze sie schon seit Jahren, denn sie liefert gute Ergebnisse, weil sie sich der Suche von Google bedient, die Ergebnisse aber anonymisiert.
Näheres ist nachzulesen unter  https://www.ixquick.de/deu/what-makes-ixquick-special.html#hmb  und https://www.ixquick.de/deu/protect-privacy.html#hmb . Klickt auf dieser Seite rechts oben auf die 3 waagerechten Striche und Ihr könnt die Suchmaschine ganz einfach Firefox hinzufügen. Das geht auch, indem Ihr Startpage als Add-On zu Firefox herunterladet.
Weitere m. E. empfehlenswerte Suchmaschinen, die keine privaten Daten sammeln, sind Qwant (deutsch) und DuckDuckGo (USA).
Eine empfehlenswerte Meta-Suchmaschine, die andere Suchmaschinen themenmäßig abklappert und die Ergebnisse bündelt, ist die deutsche MetaGer. Auch DuckDuckGo ist eine Meta-Suchmaschine.
Nach einem Update von Firefox werdet Ihr Euch gewundert haben über eine neu installierte Suchmaschine, nämlich ecosia. Dies ist eine alternative Suchmaschine, die Ihr benutzen könnt, um etwas Gutes für die Umwelt, hier den Regenwald, zu tun. Ein Überblick über alternative Suchmaschinen incl. ecosia findet Ihr hier:
http://www.sueddeutsche.de/digital/alternative-suchmaschinen-googeln-fuer-den-regenwald-statt-fuer-google-1.2116129
Natürlich kann man die Suchmaschinen auch anderen Internetbrowsern hinzufügen.

Heinrich
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heinrich
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Re:Suchmaschine und "rsync"-Beispiel
« Antwort #2 am: 27. November 2018, 17:19:23 »

Hallo Suletuxe,

Suchmaschinen sind immer wieder ein Thema. Ich bin auf folgende interessante Internetseite gestoßen und möchte sie Euch nicht vorenthalten, weil sie doch ein wenig hinter die Kulissen schaut und weil wir bei unserem letzten Treffen von Andreas einiges Neues hierzu erfahren haben:

https://blog.avira.com/de/frage-der-woche-gibt-es-echte-suchmaschinen-alternativen-zu-google/

Heinrich
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heinrich
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Re:Suchmaschine und "rsync"-Beispiel
« Antwort #3 am: 07. Dezember 2018, 20:28:16 »

Hallo Suletuxe, hallo Andreas,

Andreas, Dein Ratschlag bei Chrom bzw. Chromium immer den privaten Modus zu verwenden, reicht leider nicht aus, um Googles Datensammelwut zu stoppen. Google ignoriert sich scheinbar ganz einfach selber. Wenn die Meldung in nachstehender Adresse verallgemeinert werden kann, dann ist das ein weiterer Punkt,  um das Vertrauen in die Aussagen von hier Google gen Null zu bewegen.

https://www.pcwelt.de/a/studie-privater-surfmodus-schuetzt-nicht-vor-googles-neugier,3463258?utm_source=best-of-pc-welt-manuell&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter&ext_id=3463258&pm_cat%5B0%5D=Datenschutz&pm_cat%5B1%5D=Google&pm_cat%5B2%5D=Suche&r=4716701336416293&lid=1013693&pm_ln=3

Wer wissen und kontrollieren will, was Google bereits alles über die eigene Person weiß, sollte auch folgenden Link anklicken:

https://www.pcwelt.de/a/das-weiss-google-ueber-sie,3451691

Es stellt sich die Frage, ob man Chromium nicht sofort vom PC entfernen sollte, denn die Benutzung der empfohlenen Suchmaschine Startpage wird wahrscheinlich genauso von Google unterlaufen wie DuckDuckGo.

Heinrich

EDIT
Links in das Link-Format überführt
« Letzte Änderung: 08. Dezember 2018, 20:26:52 von Andreas » Moderator benachrichtigen   Gespeichert
Andreas
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Re:Suchmaschine und "rsync"-Beispiel
« Antwort #4 am: 09. Dezember 2018, 10:03:12 »

Hallo Heirich,

vielen Dank für die nützlichen Links - hiermit kann man in der Tat gut selbst kontrollieren, was google über einen jeweils bereits in der Hinterhand hat.

Den Browser Chromium (oder auch Google Chrome) zu löschen - dazu sehe ich aber absolut keinen Grund. Ich arbeite ausschließlich mit dem Chromium, weil er in Sachen HTML5-Kompatibilität einsam an der Spitze liegt, ebenso in Sachen "Debugging / reverse Engineering" von Webseiten (ALT-SHIFT-J, die sogenannte "Java-Konsole"). Ich habe eben überprüft, was "google alles von mir weiß" in folgenden "Modes":

  • bei google angemeldet/eingeloggt
  • bei google abgemeldet/ausgeloggt
  • bei allem abgemeldet was es sonst noch gibt
  • im Inkognito-Modus

Klar. Wenn ich bei google eingeloggt bin, bin ich ein "offenes Buch". Aber da ich fast ausschließlich via Startpage suche, wurde selbst dort über meine Suchen nichts wirklich Weiterbringendes aufgelistet.
Wenn ich bei google ausgeloggt bin, wird es bei mir drastisch weniger, was google mir dann noch zuordnet. Das liegt daran, dass ich keine weiteren "sozialen (Bot)Netzwerke" auf meinem Rechner nutze und dementsprechend auch von sowas in meinem Browser keine Spuren zu finden sind. Kein Facebook, kein Instagram etc. Wer sowas nutzt wird mit einem simplen ausloggen bei google nichts Nennenswertes ändern - man müsste sich ÜBERALL ausloggen. Das tut man aber aus Bequemlichkeit nicht - man müsste ja das Loginpasswort jedesmal mit einem Klick bestätigen )oh Gott wie aufwändig!) - also ist der Haken bei "eingeloggt bleiben" gesetzt
Ganz anders sieht das im Inkognito-Mode aus. Nutze ich den, weiß google praktisch nichts mehr über mich, und die Dinge, die angezeigt werden, liegen zu 50% daneben (sieht wie "geraten" aus). Alles andere hätte mich auch gewundert - ich hätte es technisch nicht begründen können.

Die Welt ist nach wie vor in Ordnung - man kann den "besten Browser" weiterhin ohne Gefahr nutzen.

Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass ein Haken bei "eingeloggt bleiben" eben große Auswirkungen haben kann. Auch solle man bedenken, dass Browsererweiterungen ebenfalls einen großen Einfluss auf eine Trackingmöglichkeit haben können. Deswegen werden im Inkognitomodus ja auch praktisch alle entladen .

Wer absolut sicher gehen will, sollte das Internet verlassen, keine EC- oder Kreditkarten mehr benutzen (lieber alles in Bar zahlen), keine Bonuskarten haben (PayBack, Deutschlandcard etc.) und auch kein drahtloses Telefon (egal ob Smartphone oder anderes Handy) benutzen.

Oder sich gleich von der Welt abmelden 

Ich denke das Erfolgsgeheimnis liegt in der "richtigen Mischung".

DuckDuckGo ist übrigens in den USA ansässig und unterliegt daher US-Recht und damit auch dem Patriot-Act - Startpage sitzt in Europa und damit hat google dort keinen Einfluss. Mit "vermutlich" ist man in der IT-Welt immer in einer fragwürdigen Position, die nach der "Vermutung" dann eine genauere, sachlich mit Beweisen oder Indizien belegbare Aussage hat.

Hier konkret:
über die IP-Adresse kann man eine regionale Zuordnung (Radius ~50km) machen. Weitere Zuordnungen sind nicht möglich.
Wenn man Linux ntzt kann man den Fingerprint seines OS sogar verstecken, und das Browser-Fingerprinting zeigt im Inkognito-Modus einen bei allen Browsern gleicher Version identischen String. Ein denkbare "Loch" ist, wenn jemand eine Emailadresse aus dem "Syndikatsverbund" hat und diese mit einem Emailprogramm auf dem gleichen Rechner abruft. Dann kann über die IP-Adresse mit den Logindaten ins Emailpostfach eine ziemlich saubere Verknüpfung über die IP-Adresse zum User gemacht werden - und die ist auch im Inkognito-Modus da. Da ich aber keine solchen Emailadressen (gmail, hotmail, yahoo, outlook.com, aol etc.) habe bzw. nutze kann ich das nicht kontrollieren. Klar habe ich wegen der Android-Geräte eine gmail-Adresse: die rufe ich aber aus "Sicherheitsgründen" nur mit meinem Smartphone ab. Da ich mit meinem Smartphone (dort läuft kein normales Android sondern ein Lineage-OS) aber sehr viele Fake-Geopositionen sende könnte ich z.B. mit meinen "Aufenthaltsdaten" ein Herzchen auf die Karte malen

DuckDuckGo zählt für mich wegen des Sitzes in den USA und der Einflussnahmemöglichkeit von US-Geheimdiensten NICHT zu den vertrauenswürdigen Elementen. Genauso wie Microsoft und Apple auch nicht.

EDIT:
Eine life-Zuordnung einer IP-Adresse, die z.B. in einer Datenbank geführt wird weil jemand mit dieser IP-Adresse Mails abruft oder mit einem Browser, der im Hintergrund bei google eingeloggt ist) zu einer einkommenden IP-Adresse eines "Inkognito-Browsers" halte ich technisch für nur sehr schwer machbar. Es schlagen pro Sekunde mehrere Millionen (Such-)Anfragen bei google auf und eine life-IP-Datenbankabfrage würde zuviel Rechenzeit verschlingen. Hier ist in der Tat eine "gefühlte Einschätzung der Gefahr" die einzige Möglichkeit zu einer Aussage zu kommen.

LG
Andreas
« Letzte Änderung: 10. Dezember 2018, 07:59:42 von Andreas » Moderator benachrichtigen   Gespeichert

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