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  Werbenetzwerke blockieren
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   Autor  Thema: Werbenetzwerke blockieren  (Gelesen 3391 mal)
heinrich
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Werbenetzwerke blockieren
« am: 07. April 2017, 14:58:20 »

Hallo Suletuxe,

nervt es Euch auch, wenn Ihr im Internet surft und es bei mancher Webseite gefühlt ewig dauert, bis sie
vollständig aufgerufen ist, weil irgenwelche Werbenetzwerke noch schnell mal eben Scripte auf meinen
PC in den Internet-Browser laden wollen? Man kann sie blockieren, diese unerwünschten Gäste, z.B. bei
Firefox mit dem Addon NoScript. Obwohl NoScript für mich ein Muß-Addon für Firefox ist, verursacht es doch
viel zusätzliche Arbeit, um blockierte "gute" Scripte, die zum vollständigen Anzeigen von Webseiten
unbedingt nötig sind, z.B. bei Online-Bestellungen, zuzulassen. NoScript zeigt mir eine Liste mit den blockierten
Webseiten an und ich muß dann wissen oder ausprobieren, welche Webseite ich freigeben muß. Das kann
manchmal sehr mühselig sein, auch wenn schon diverse Webseiten in der Positivliste von NoScript eingetragen
sind und ich diese laufend ergänze.
Nachdem ich mich mal wieder über die dreisten Versuche der Werbebranche, meinen PC bzw. meinen
Feuerfuchs zu kapern und meine Schritte im Internet zu verfolgen, geärgert habe, surfte ich im Internet nach diesem Problem und wurde fündig.
Ich fand 2 Lösungen, von denen ich die Lösung unter Zuhilfenahme des Addons "uBlock Origin" bevorzuge.
Wahrscheinlich wird Nachfolgendes auch mit dem Addon "Adblock plus" oder anderen Werbeblockern funkti-
onieren.
Die Beiträge aus dem Internet habe ich ein wenig überarbeitet, die Quellen sind aber genannt.

https://www.xing.com/communities/posts/wenn-das-laden-einer-webseite-haengt-weil-drittanbieter-scripte-nicht-verfuegbar-sind-einfache-gegenmassnahme-1008061577

19.07.2016, 11:44
Falls es nach so langer Zeit noch jemanden interessiert: Die vorgeschlagene Lösung (sh. ganz unten) ist zwar
OK, aber viel zu aufwändig und kann auch Probleme machen.
Besser ist es, die Werbenetzwerke zu blockieren, wenn man kein Interesse an der Werbung hat bzw. nicht nachverfolgt werden möchte.
Für Firefox und Chrome gibt es hierzu uBlock Origin. Hier geht man in die Einstellungen ("Dashboard") und trägt unter "Eigene Filter" folgendes ein:

*.2mdn.net
*.abmr.net
*.adform.net
*.adition.com
*.adrtx.net
*.audiencescience.com
*.brightcove.com
*.doubleclick.net
*.elitepartner.de
*.googleadservices.com
*.google-analytics.com
*.googlesyndication.com
*.google-tagmanager.com
*.infonline.de
*.ioam.de
*.ivwbox.de
*.krux.com
*.krxd.net
*.llnwd.net
*.mathtag.com
*.mediavoice.com
*.meetrics.*
*.meetrics.net
*.mxcdn.net
*.nuggad.net
*.optimizely.com
*.outbrain.com
*.quality-channel.de
*.rackcdn.com
*.rackspace.com
*.refinedads.com
*.research.de.com
*.revsci.net
*.symcd.com
*.t4ft.de
*.tfag.de
*.vinsight.de
*.visualrevenue.com
*.webtrekk.net
*.yieldlab.net

Damit wäre dieses Problem gelöst. Nebenbei tut man hiermit noch ein gutes Werk, da die Ressourcen der Werbenetzwerke geschont werden. Damit steht die Werbung denjenigen, die sich dafür interessieren, schneller und besser zur Verfügung.


Kurze Anmerkungen zu vorstehenden Webadressen stehen hier:
https://kowabit.de/tag/focus-de/

An wen uns FOCUS.DE – technisch – verrät
- veröffentlicht in Kategorie Blog   am 2014/10/28 von Klemens Kowalski -

Nachdem wir uns hier SPIEGEL.DE angesehen haben, kommen wir jetzt zu FOCUS.DE. Auch über diese Webseite saugt unser Browser eine Menge Daten, die eine Menge Spuren außerhalb von FOCUS hinterlassen.

Im Quelltext bspw. relativ schnell für jeden erkennbar:
Die Startseite lädt bspw. ein Script von tfag.de (http://i.tfag.de/js_ng/ads_fol_init.js?t=1414424491637) . Die Webseite tfag.de gehört zur TOMORROW FOCUS AG. Das ist der Konzern der u.a. hinter focus.de steht.
Zusätzlich wird per Script optimizely.com eingebunden (cdn.optimizely.com/js/90675872.js). Ich habe mich mit diesem Netzwerk noch nicht wirklich auseinandergesetzt, aber soweit ich die Webseite mal geprüft habe, kann man sich über diesen Anbieter Besucher einkaufen. Warum eine Zeitung für Besucher bezahlt, soll Ihr Geheimnis bleiben. Vielleicht bieten die aber noch Dinge, die ich jetzt nicht erkennen konnte.

Ebenso wie bei spiegel.de lädt auch focus.de ein Script von  ioam.de (https://script.ioam.de/iam.js).

Auch focus.de verzichtet nicht auf Google. Hier wird die Domain google-tagmanager.com durch den Besucher unbewusst angesteuert (www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-T2B9KX).

Auch ein Script von Twitter und Google+ wird geladen (http://platform.twitter.com/widgets.js + https://apis.google.com/js/plusone.js).

Lustig ist auch, dass ein Werbebanner direkt von Elitepartner geladen wird (http://partnervermittlung.elitepartner.de/xx591h_465x275/?emnad_id=14668&nt=t). Damit weiß dann auch Elitepartner wer focus.de besucht.

Auch wissen.de habe ich noch im Quelltext entdeckt.

Focus legt eine Menge Inhalte unter p5.focus.de ab. Scheinbar ihr komplettes Bildmaterial. Auch wieder Akamai-Infrastruktur, wenn die IP, die ein Ping auswirft, korrekt ist.

Natürlich dauert das anschauen von Quelltext eine Weile. Wenn man aber gleich mal wissen will von wo noch Inhalte über focus.de geladen werden, dann lesen wir doch einfach mal den ganzen Traffic mit. Von folgenden Anbietern lädt der Leser weitere Daten und hinterlässt natürlich dadurch auch bei diesen Anbietern seine Spuren:

tb.symcd.com – Symantec – Dürfte wieder eine SSL-Geschichte sein. (USA)

s0.2mdn.net – Google – ein Javascript (http://s0.2mdn.net/instream/html5/ima3.js) (USA)

clients1.google.com/ocsp – Google (USA)

static.vinsight.de – Valiton GmbH – Full Service Provider (http://static.vinsight.de/tfm_ad/web/layer.min.js) (Deutschland)

krxd.net – Inhalte von einer ANONYM registrierten Domain? Völlig katastrophal. KRXD ist anonym registriert und verteilt Inhalte. Echt tolle Sache. (http://cdn.krxd.net/controltag?confid=Ip_dKyJG) Könnte zu krux gehören. Auch eine Tracking-Geschichte (http://www.krux.com/). (USA)

a.visualrevenue.com – Visualrevenue gehört zu Outbrain – Inhalte von Extern etc. (http://www.outbrain.com)  – (http://a.visualrevenue.com/vrs.js) (USA)

ad.de.doubleclick.net – Googles Werbemaschine (USA)

plugin.mediavoice.com/plugin.js – Werbeplattform von polar.me (USA)

js.revsci.net/gateway/ – Die Seite revsci.net gehört zu AudienceScience Inc. – http://www.audiencescience.com/. Ebenfalls Werbung. Habe es deshalb schon seit Jahren gesperrt. (USA)

server.adform.net – Ebenfalls ein Werbenetzwerk. http://site.adform.com/. Glaube Dänemark.

www.google-analytics.com – Google (USA)

469ba60d9681f961064c-3cca6631dac1b4997db921c060b712f6.r30.cf2.rackcdn.com – Hier wird ein Script geladen. Die Domain alleine ist natürlich voll vertrauensvoll. Gehört zu rackspace.com (USA)

cdn.adrtx.net – Adility Gmbh – Targeting – Werbeverteilung (Deutschland)

ad.yieldlab.net – Yieldlab GmbH – Werbung (Deutschland)

Wie Ihr seht, haut focus.de so richtig rein. Bei einem Besuch dieser Webseite hinterlasst Ihr Spuren … man glaubt es kaum. Wenn Ihr also keine Lust habt, wohl wissend, dass Ihr mit dem Sperren von Domains dem Magazin schadet (Werbeeinnahmen etc.), dann müsst Ihr die Domains an Eurem Router blockieren.
Diese Menge an externem Inhalt, Tracking, Werbung etc. ist eigentlich ein NoGo.



Ursprünglicher (erster) Post zur Adresse ganz oben:

Wenn das Laden einer Webseite hängt, weil Drittanbieter-Scripte nicht verfügbar sind - einfache Gegenmassnahme im FireFox:

Liebe Gruppenmitglieder,
vorhin wollte ich die Tagesspiegel-Website aufrufen - und das hing. Mit einem Hinweis unten
-- Warten auf script.ioam.de
und ich wartete und wartete. Auf einer anderen Seite gab es
-- Warten auf toi.ivwbox.de
Ähnliche Scripte sind auf diversen Seiten eingebunden. Da steckt die IVW-Zählung dahinter. Ist der dortige Server nicht verfügbar und ist das Script so direkt eingebunden, wie dies der Tagesspiegel macht, hakt die gesamte Seite.
Nach kurzem Suchen fand sich eine Lösung, die das Problem erträglicher macht. Die Lösung wirkt sich auf alle Seiten aus, die Drittanbieter-Scripte für irgendwelche Zwecke einbinden. Klemmt etwas beim Drittanbieter, klemmt auch die Seite. Die meisten großen Seiten machen das.

Lösungsmöglichkeit:

Tippen Sie in die Adresszeile direkt
about:config
ein, bestätigen Sie mit Return.
Bestätigen Sie die Warnmeldung.
Suchen Sie in der Box oben nach
timeout
Dann finden Sie zwei Werte (nach denen Sie auch direkt suchen können):
network.http.connection-timeout : 90
network.http.connection-retry-timeout: 250
Die Werte sind Sekundenwerte, also 90 und 250 Sekunden. Wenn die Werte normal dargestellt sind, sehen Sie die Standardwerte. Fett dargestellte Werte sind bereits vom Nutzer geändert.
Bei beiden Werten entfernte ich einfach hinten die Null.
Ein erneuter Aufruf der Tagesspiegel-Seite:
-- Warten auf script.ioam.de
Ich zähle mit ... und nach 9 Sekunden hörte das auf, die Seite wurde vollständig geladen.
Ebenso die andere Seite: Nach 9 Sekunden terminierte das.
9 Sekunden für den Verbindungsaufbau kann in manchen Fällen (schlechte Verbindung) sehr kurz sein. Dann würde ich es mit 18 Sekunden versuchen.
Aber die 90 Sekunden sind bei einem Festnetzanschluß definitiv nicht notwendig.
Google Chrome hat meines Wissens nach eine ähnliche Konfigurationsmöglichkeit. Aber den nutze ich nicht so wirklich. Und da ich mir Emet installiert hatte (ein Microsoft-Tool), wird bei mir Chrome derzeit immer geblockt.
Viele Grüße
Jürgen Auer


Probiert es aus aber ohne mein Obligo. Ich benutze die 1. Lösungsmöglichkeit. Die 2. Lösung ist eher für Nutzer, die wissen, was sie tun. Über Eure Erfahrungsberichte würde ich mich freuen.

Heinrich
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Andreas
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Re:Werbenetzwerke blockieren
« Antwort #1 am: 11. April 2017, 20:17:46 »

Ein ganz großer "Trick" bei dem Erstellen von Surfprofilen ist es, wenn man seinen Browser so eingestellt hat, dass man bei facebook, google oder ebay "automatisch" (also dauerhaft) eingeloggt ist. Besucht man mit so einem Browser eine völlig fremde Seite auf der irgendwo ein Facbook / google / ebay - Element ist kann festgestellt werden, WER die Seite besucht besucht hat. Und zwar absolut exakt und eindeutig.

Klar sind solche Dinge wie "dauerhaft eingeloggt bleiben" sehr bequem. Aber bedenkt: mit der Bequemlichkeit bezahlt man oft einen hohen Preis (und viele wollen auf ihre Bequemlichkeit auch bei den dicksten untergeschoben Kröten nicht verzichten)! Die eigene Bequemlichkeit scheint sowas wie ein Gral zu sein...

Was ist das Größte Gegenargument von Windows-Nutzern, NICHT auf Linux umzusteigen??

"Da müsste ich mich ja bewegen, was dazulernen, mich umstellen." (== ich bleibe lieber bequem)...

LG
Andreas
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heinrich
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Re:Werbenetzwerke blockieren
« Antwort #2 am: 30. November 2017, 15:27:26 »

Hallo Suletuxe,

ab Firefox 57 ist das AddOn NoScript nicht mehr wie bisher verwendbar. An einer neuen Version arbeitet der Entwickler (es soll tatsächlich nur eine einzige Person sein, der wir dieses nützliche AddOn verdanken!) mit Hochdruck. Das Ergebnis ist m.E. noch nicht zufriedenstellend, denn viele Funktionen der alten Version sind weggefallen. Wer noch mit der alten Version weiterarbeiten möchte, der ist gezwungen, nach Firefox 56 zurückzukehren oder Ersatz zu suchen. Als Ersatz bieten sich u.A. die AddOns "Policy Control" oder "uMatrix" an.
Das AddOn "uBlock Origin" ist dem neuen Feuerfuchs bereits angepaßt und funktioniert ebenso wie "HTTPS Everywhere".

In meinem Ausgangspost habe ich auf die Webseite https://kowabit.de/tag/focus-de/
hingewiesen. Dort gibt es neue Blocklisten Stand 22.11.2017 (national und international).
Hier der Link:

https://kowabit.de/blockliste-fuer-fritzbox-test/

Es ist schon sehr erschreckend, wieviel Personen/Firmen von meinem Surfverhalten profitieren wollen!
Ich muß eingestehen, bisher war ich bei der Internetnutzung nicht jedesmal konsequent genug, um möglichst wenige persönliche Infos preiszugeben. Zukünftig werde ich noch mehr achtgeben auf meine Privatsphäre: Den Firefox restriktiv einstellen und Surfen möglichst nur im Privaten Modus oder im Sandkasten (firejail und firetools). Eine weitere Möglichkeit wäre Tails oder der Torbrowser.
Schaut Euch im Internet nach diesen Programmen um. Vielleicht hat schon jemand Erfahrung mit ihnen und kann uns sein Wissen hier mitteilen.

Entspanntes Surfen wünscht

Heinrich
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heinrich
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Re:Werbenetzwerke blockieren
« Antwort #3 am: 20. Januar 2018, 15:32:00 »

Hallo Suletuxe und Gäste,

die Privatsphäre scheint doch ein wichtiges Thema zu sein, wenn man die Anzahl der Klicks auf diesen Forenbeitrag mit denen der anderer Themen vergleicht.
Leider gelingt es uns als normalen User immer weniger, bei der Benutzung unseres PCs anonym zu bleiben und unsere Privatsphäre abzuschotten. Wer glaubt, mit Noscript, einem Werbeblocker und Cookie-Kontroller hätte er den Spionen die Tür zugemacht, der irrt. Die Methoden uns auszuspionieren, werden immer raffinierter. Es wird gesagt, dass dank UEFI bereits während des Bootens des PCs von der Hardware die Tür zum Internet aufgemacht wird, egal, ob es ein Intel- oder ein AMD-PC ist. Und die Firmen dürfen uns ganz legal ausspionieren. Der Gesetzgeber hat es nicht geschafft, in den Datenschutzbestimmungen zu verankern, dass unsere Privatsphäre grundsätzlich auch unser privates Eigentum ist und wir erst zustimmen müssen, wenn wir anderen einen Blick hier hinein erlauben wollen.
Wer am Thema Schutz der Privatsphäre interessiert ist, sollte sich diese Beiträge im Internet ansehen und danach handeln:

https://www.kuketz-blog.de/wir-sind-nur-noch-datenlieferanten-not-my-data-teil1/
https://www.kuketz-blog.de/sicheres-desktop-system-linux-haerten-teil1/

Und weitere Infos hier:
http://www.carta.info/71237/kryptographie-freie-software-dezentralisierung-vorhut-oder-letztes-aufgebot/

heinrich
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Re:Werbenetzwerke blockieren
« Antwort #4 am: 21. Januar 2018, 15:32:00 »

Hallo Heinrich, hallo liebe Mitleser,

in der Tat wird der Aufwand, den man treiben muss, um seine Privatsphäre halwegs privat zu belassen, immer höher. Sowohl der zeitliche Aufwand, als auch der Einsatz von immer speziellerem Fachwissen steigt, aber auch die Notwendigkeit, Dinge, die bis dato funktioniert haben, immer wieder anzupassen und zu verändern.

Gleichzeitig sinkt bei der Masse der Menschen aber der Wille, sich selbst aktiv dagegen zu wehren - denn Hilfe von anderen oder gar einer Firma, einem Anbieter oder einer "fremden Organisation" darf man nicht erwarten. Ohne den eigenen Willen, den eigenen Einsatz geht es nicht.

Unsere Konsumgesellschaft züchtet auf diese Weise immer mehr "einsame Ritter" - und gleichzetig wird alles transparenter denn je.

Ist schon sehr skurril das alles...

LG
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wemu43
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Re:Werbenetzwerke blockieren
« Antwort #5 am: 05. Januar 2019, 12:08:44 »

Ich schlage einen anderen Lösungsansatz vor:

Lokale DNS Filterung.

Statt umständlich jeden einzelnen Computer inkl. seiner Browser abzudichten, halte ich es für geschickter, im eigenen LAN mit nur einem einzigen Schlag den Müll zu filtern. Es gibt bereits eine Lösung, bei der man selber kaum Arbeit hat. Solange die eigenen Desktops und Smartphones sich im eigenen [W]LAN befinden, habt man also Ruhe vor dem ganzen Müll.  :-)

https://pi-hole.net

Habe mir also einen Raspi genommen und dort pi-hole installiert.
Dann noch eine kleine Änderung in der FritzBox bzgl. des DNS vornehmen (separat für IPv4 und IPv6) ... und fertig ist die Laube.  :-)

Man kann zudem fertige Filterlisten einbinden, die automatisch aktualisiert werden ... https://firebog.net
und auch individuelle White/Blacklists pflegen.
Es ist also egal, welche und wieviele Computer im LAN sind. Sobald ein neuer Computer dazu kommt, bleibt auch dieser sauber.  Schön, oder?
Es gibt auch einige Anleitungen auf Youtube, also wer z.B. wegen IPv6 noch nicht sattelfest ist.
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Re:Werbenetzwerke blockieren
« Antwort #6 am: 05. Januar 2019, 16:19:49 »

Hallo wemu43,

das hatten wir vor ca. 3 Monaten auf unseren Workshops schon durchgesprochen. Funktioniert sauber und einwandfrei. Es sichert das ganze interne Netzwerk ab.

LG
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heinrich
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Re:Werbenetzwerke blockieren
« Antwort #7 am: 14. Januar 2019, 21:10:26 »

Hallo Suletuxe und Gäste,

zuerst einmal freue ich mich, dass das Thema Werbenetzwerke auf ein so großes Interesse gestoßen ist.
Dann möchte ich zurückkommen auf den Post von wemu43 mit der Anregung, Pi-hole für die Blockade von unerwünschter Werbung und Adware zu benutzen.
Für diejenigen unter uns, die mit englischen Artikeln nicht viel anfangen können, habe ich einige Internetadressen bezüglich Installation und Nutzung von Pi-hole zusammengestellt:

https://blog.wuermkanal.de/das-vielleicht-nutzlichste-raspi-projekt-von-allen/

https://www.bitblokes.de/adblocker-deluxe-mit-raspberry-pi-und-pi-hole-werbung-im-gesamten-netzwerk-blockieren/

https://www.kuketz-blog.de/pi-hole-schwarzes-loch-fuer-werbung-raspberry-pi-teil1/

https://discourse.pi-hole.net/t/uber-die-kategorie-deutschsprachige-hilfe/1322

https://www.kuketz-blog.de/umgang-mit-daten-im-privatleben-datensouveraenitaet-teil3/

Und für diejenigen, die etwas tiefer in die Materie einsteigen wollen, ein Video des Chaos-Computerclubs:

https://www.youtube.com/watch?v=zJUmjtjCtY8

Meine Empfehlung:
Investiert ein paar Euro in den Kauf eines Rasperberry und installiert Pi-hole. Ihr werdet es nicht bereuen. Wer noch unentschlossen ist, kann sich Pi-hole auch probeweise auf seinem Linux-System installieren und ausprobieren. Da Pi-hole allerdings dauernd laufen sollte um alle PC's, Laptops, Tablets und Smartphones gleichzeitig abzuschirmen, wäre ein PC im Dauerbetrieb von den Kosten her etwas teuer.

Viel Erfolg wünscht Euch

Heinrich
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heinrich
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Re:Werbenetzwerke blockieren
« Antwort #8 am: 02. Februar 2019, 17:50:23 »

Hier folgt noch ein sehr informativer Link der Stiftung Warentest mit ausführlicher Darstellung, wie man Verfolger im Netz abschütteln kann:

https://www.test.de/Privatsphaere-im-Netz-Wie-Sie-Verfolger-abschuetteln-5286433-0/

Heinrich
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